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Historie Brauerei
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Die Geschichte der Klosterbrauerei geht auf das Jahr
1416 zurück. Das Erbzinsregister des Klosters vermerkt hierzu, dass die Bauern jährlich 7 Maß Hopfen als Zins an das Kloster abzuliefern hätten, ein sicherer Beweis für das Brauen von Bier. Man darf aber getrost annehmen, dass die Mönche das Brauhandwerk schon
1268 mit Gründung des Klosters Neuzelle in die urwüchsige Gegend an der Oder einführten. Die Genehmigung zum gewerblichen Bierbrauen erhielten die Neuzeller Mönche aber erst im Jahr
1589. In diesem Jahr erlaubte Kaiser Rudolf II. den Klosterbrüdern den Verkauf ihres Bieres ins Umland. |
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Das Neuzeller Bier war und ist heute wieder durch seine hohe Qualität und die Pflege
klösterlicher Rezepturen sprichwörtlich in jedermanns Munde. Kein Wunder, denn man profitiert von einer Jahrhunderte alten Brautradition aus vielen europäischen Regionen.
Braumeister aus den unterschiedlichsten Regionen - Böhmen, Sachsen, Preußen und heute Brandenburg - gaben durch ihre Handschrift der
klösterlichen Braukunst in Neuzelle etwas Unverwechslbares. |
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Eines aber hatten die Braumeister unterschiedlicher Nationalität gemeinsam: Sie waren ihrem Gott, dem feinen Geschmack ihrer Brüder und einer hohen
Qualität des Bieres verpflichtet. Und so häufte sich in der Klosterbrauerei ein Schatz, der seinesgleichen sucht und der noch heute für viel Aufsehen in der Brauer- und Lebensmittelwelt sorgt. |
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Die uns
überlieferten Bierrezepturen zu pflegen ist für uns Verpflichtung und zugleich Ansporn, diese weiterzuentwickeln und ganz im Geiste unserer Ahnen neue Wege zu gehen. Unsere klösterliche Brautradition mit den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft gekonnt zu verbinden, ist ständige Aufgabe und Herausforderung unserer Klosterbrauer. |
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Historische Rezepturen, naturbelassene Rohstoffe, traditionelle Brauverfahren und der kreativ Geist unserer Klosterbrauer sind Garanten unserer Bierspezialitäten, die nicht nur in der deutschen Welt der Biere viel Beachtung und viele Liebhaber gefunden haben.
Einmalig unter den jahrhundertealten Überlieferungen ist die Rezeptur des Schwarzen Abtes. Der
Schwarze Abt, eine tiefdunkle, malzaromatische, vollmundige und feinliebliche Schwarzbierrarität wird nach altem Brauch mit etwas Raffinade veredelt. Dieses Geschmacksprofil mit der süffigen Biernote gibt dem Schwarzen Abt seine
Alleinstellung und Einzigartigkeit in der deutschen Bierlandschaft. Unvorstellbar, dass der Schwarze Abt mit einer Tradition von über 400 Jahren wegen der Kennzeichnung als Bier in das Fadenkreuz der Bürokratie geriet. Mehr darüber im Brandenburger
Bierkrieg. | | | | | | | | |
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