Klösterliches Brauen
...früher wie heute...
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Im Schatten des Klosters, zwischen Klosterteich und einem Bächlein, liegt die Klosterbrauerei Neuzelle. Von hier kommen die Bierraritäten, die weit über Brandenburg hinaus bekannt sind.
Was macht diese Bierspezialitäten denn so schmackhaft und berühmt?
Die Antwort ist einfach:
Die Achtung der Tradition und des Geschmacks, die Ehrfurcht vor den Rohstoffen und die Wünsche der Bierliebhaber bestimmen das Brauen in Neuzelle.
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In Neuzelle wird wie zu Großvaters Tagen mit Zeit und handwerklicher Technik gebraut. Unser Getreide lagert noch in Säcken auf dem Malzboden.
Von hier aus gelangt es in die fast hundert Jahre alte Malzmühle, die von Antriebsriemen in Gang gesetzt, das Malz schonend schrotet. Über Holzschütten kommt das fertig geschrotete Malz in den Maische-Bottich und wird hier mit frischem Wasser aus dem eigenen Brunnen zur Maische aufgekocht. |
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Danach wird die Maische geläutert, d.h. die festen Bestandteile, auch Treber genannt, werden von der flüssigen Würze getrennt und dem Neuzeller Klosterbrot zugesetzt oder von Wellness-Hotels vielfältig eingesetzt.
In der Würzepfanne wird anschließend der Hopfen beigegeben und kräftig aufgekocht. |
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In den offenen Gärbottichen hat das Bier nun 7 bis 10 Tage Zeit zu gären. Dabei werden die wichtigsten Werte ständig kontrolliert und auf Schiefertafeln mit Kreide vermerkt.
Erst wenn der Braumeister mit dem Ergebnis einverstanden ist, führt der Weg des Bieres in die Lagertanks, wo es nun bis zu 6 Wochen in aller Ruhe ausreift. Je nach Art des Bieres setzt abschließend eine Filtration ein oder auch nicht. |
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